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Der Dansk Svensk Gardhund
Wie der Pinscher im süddeutschen Raum, war in Norddeutschland, Dänemark und Südschweden der so genannte “Rattenbeißer” unentbehrlich, um in den großen Ställen und Scheunen Ratten und Mäuse kurz zu halten. Außerdem meldete er Fremde mit lautem Gebell und war der stets fröhliche, unempfindliche, nie übel nehmerische Spielkamerad der Kinder. Seine Intelligenz und Lernfreudigkeit machten Ihn zu einem beliebten Zirkushund. Robustheit war von jeher eines der wichtigsten Merkmale der Hofhunde. Gehörten sie bis vor wenigen Jahren zum Alltagsbild bäuerlichen Lebens, drohte den lustigen Hunden mit Aufgabe der Höfe und Abwandern der Jugend in die Städte das Ende. Der dänische und der schwedische Zuchtverband sammelten rechtzeitig auf den Höfen zuchtfähige, typische Hunde ein. Dänisch-schwedische Hofhunde sind wachsame, robuste Hausgenossen, leicht zu erziehen, sie wildern oder raufen nicht und brauchen kaum Pflege. Stets lustig und zum Spielen aufgelegt, sind sie gelehrige und anhängliche Kameraden, die viel Zuwendung und Beschäftigung brauchen, gerne ihren Menschen auf Spaziergängen begleiten, ohne sie einzufordern.
Die Rasse ist noch nicht FCI-anerkannt, wohl aber von den Dachverbänden in Dänemark und Schweden.
DANSK-SVENSK-GARDHUND-STANDARD:
Der eher stämmige Hund erreicht eine Schulterhöhe von 34 bis 37 Zentimetern beim Rüden und 32 bis 35 cm bei der Hündin, +/- 2 cm. Das kurze, glatte Fell ist hauptsächlich weiß mit Flecken in allen Farben.
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